Weinfest „Weinkerwe Deidesheim“

jeweils von Freitag bis Dienstag am 2. und 3. Wochenende im August

Die Deidesheimer Weinkerwe ist der unbestrittene Höhepunkt des Weinkultur-Jahres in der prominenten Weinstadt an der Deutschen Weinstraße.
Alle Jahre wieder dreht sich in der Weinmetropole Deidesheim alles um Kultur, Kunst und Genüsse rund um den Wein. Über 60 Weingüter, Ateliers, Restaurants und Geschäfte sollen den Besucher in eine Welt der (Wein-) Genüsse entführen!
Die eigentliche „Woigass“ in der Bahnhofstraße mit allein fast 30 Ständen lädt mit ihrer kulinarischen Vielfalt zum geselligen Verweilen bei einem „Schoppen“ ein.
Alle Weingüter bieten neben dem bekanntermaßen hervorragenden Deidesheimer Wein auch für die hungrigen Besucher eine breite Palette an Pfälzer Spezialitäten.
Mit der Auszeichnung „Schönstes Weinfest der Pfalz“ wurde insbesondere die konsequente Ausrichtung der Deidesheimer Weinkerwe auf einen „qualitätsvollen Wein- und Kulturgenuss“ gewürdigt. Das Thema „Qualität“ spielt bei der Deidesheimer Weinkerwe immer eine entscheidende Rolle. Nicht die Quantität soll auch in Zukunft im Vordergrund des Weinfestes stehen, sondern die Qualität der präsentierten Weine, Veranstaltungen und Waren. Aus diesem Grund findet auch alljährlich vor Beginn der Weinkerwe eine verdeckte Verkostung der angebotenen Kerweschoppen statt, um ein gehobenes Qualitätsniveau dieser Weine zu sichern.
 
 

Weihnachtsmarkt „Deidesheimer Advent“

an den vier Adventswochenenden jeweils von Freitag bis Sonntag


Jahr für Jahr treffen sich an über 100 Ständen Aussteller und Kunsthandwerker aus ganz Deutschland in der bekannten Weinstadt Deidesheim an der Deutschen Weinstraße. Nicht erst seit die „Welt am Sonntag“ den Deidesheimer Advent neben Heidelberg, Gotha, Salzburg und Basel zu den fünf schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gezählt hat, genießt die Weihnachtszeit in der romantischen Weinstadt fast „Kultstatus“. Das liegt sicherlich an der historischen Kulisse der Stadt Deidesheim, aber auch an dem liebevoll gestalteten Markt, der schon von weitem wie ein Lichtermeer aus 1000 und einer Nacht wirkt.
Der Schwerpunkt der Stände liegt bei geschmackvollen kunsthandwerklichen Angeboten. Vielen Kunsthandwerkern kann man Jahr für Jahr bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen, so z.B. einem Fossilienpräparator, einem Axtmacher, Goldschmieden, Lederschneidern, Schmieden, Holzschnitzern, Küfermeistern oder Keramikern.
Internationale Aussteller im Bereich des historischen Marktplatzes sorgen für ein besonderes Flair: hier findet man u. a. einen Stand mit Spezialitäten aus der Region Roero in Italien und Schweizer Kaffee- und Käsespezialitäten aus der Partnerstadt Buochs.

Das Rahmenprogramm hat mit zahlreichen Konzerten in den Kirchen und auf dem Marktgelände für jeden Geschmack etwas zu bieten. Und wer mehr über die Bräuche der Weihnachtszeit erfahren möchte, kann für Gruppen eine weihnachtliche Sonderführung „Advent, Advent…“ reservieren.
Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm u. a. mit vorweihnachtlichem Kindertheater und der Kinderbackstube hält wieder viele Überraschungen für die kleinen Gäste bereit.
Qualität genießt auch bei dem Speisen- und Getränkeangebot oberste Priorität. Zahlreiche Essen- und Getränkestände bieten eine breite Palette an Spezialitäten. Der angebotene Glühwein basiert ausschließlich auf Rotweinen aus der Verbandsgemeinde Deidesheim. Hierdurch, sowie durch verdeckte Proben der angebotenen Glühweine, wird eine hohe Qualität des ausgeschenkten Glühweins gesichert.
Wer etwas abseits des Marktgeschehens Deidesheim erkunden möchte, kann an den Adventwochenenden Künstler im historischen Stadtkern Deidesheims besuchen. Mit vielfältigen Ausstellungen bieten sie einen guten Einblick in die Kunst- und Kulturszene Deidesheims.
 
 

Geißbockversteigerung

am Dienstag nach Pfingsten


Wenn andere noch keinen Bock aufs Feiern haben, dann wird in Deidesheim schon die Langeweile auf die Hörner genommen. Und das hat Tradition. Denn die historische Geißbockversteigerung gibt es schon seit 1404. Das benachbarte Tuchmacherstädtchen Lambrecht hat seither alljährlich seine Weiderechte im Deidesheimer Stadtwald mit einem „wohlgehörnten und wohlgebeutelten“ Geißbock zu entgelten. Das jüngste Brautpaar von Lambrecht führt das Tier nach Deidesheim, woselbst es auf spektakuläre Weise versteigert wird. Die Gebote sind dabei mitunter erstaunlich hoch. Ebenso wie die Stimmung der vielen Gäste, die dem historischen Schauspiel beiwohnen.
Hanselfingerhut ist noch früher dran als der Geißbock. Schon am Sonntag Lätare treiben die Leute in der Nachbargemeinde Forst mit reichlich Lärm den Winter aus. Das Sommertagsspiel hat 200 Jahre Tradition, und die Besucher haben rußige Wangen, weil der Hanselfingerhut willkürlich seine schwarzen Küsse verteilt. Schließlich geht der Winter auf dem Festplatz in hellen Flammen auf, und ein guter Schoppen wärmt die frühlingsfrische Festgesellschaft.
An Ostern peilen die Ruppertsberger Schützen Jahr für Jahr neue Rekorde an. Das erste und wohl auch berühmteste „Ostereierschießen“ Deutschlands lockt viele Tausend Gäste auf den Schießstand am Waldrand südlich von Deidesheim. Geschossen wird auf Scheiben. Bunte Eier gibt’s für Treffer ins Schwarze.
Dass die Pfälzer was vom Feiern verstehen, hat sich inzwischen herumgesprochen. Bis Deidesheim die Saison mit seinem zauberhaften Weihnachtsmarkt abschließt, herrschen für lebenslustige Menschen paradiesische Verhältnisse. Ein halbes Dutzend Weinfeste mit viel Atmosphäre machen das Städtchen und seine Nachbargemeinden im Sommer zu beliebten Zielen für alle, die Pfälzer Wein und Pfälzer Gastlichkeit in Winzerhöfen und Weinkellern unbeschwert genießen wollen.
Zu den populärsten Festen der Region gehört auf jeden Fall die Deidesheimer Weinkerwe. Über die Gründe kann man spekulieren; denn der Erfolg hat viele Väter. Zum Beispiel die Weinraritätenversteigerung, den Kerweumzug, die Kerwebuwe und die Kerwered‘ – eine Kreation aus Tradition mit Humor und spitzigen Kommentaren zum aktuellen Geschehen.
Im Feiern sind auch die Nachbargemeinden ganz groß – bei der Gässelkerwe in Meckenheim oder beim Fest um den Wein in Niederkirchen oder bei der Ruppertsberger Weinkerwe zum Beispiel. Richtig rund geht’s auch bei der Weinkerwe beim Ungeheuer in Forst.
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